Leben bedeutet unterwegs zu sein - nicht möglichst schnell anzukommen!
Leben bedeutet unterwegs zu sein - nicht möglichst schnell anzukommen!

Panama - Suedamerika (08.10.2009)

Am Cargoflughafen finden wir ein Transportunternehmen unseres Vertrauens, bei dem die Motorraeder innerhalb von 2 Tagen nach Suedamerika transportiert werden.
Die Frachtpapiere sind geschrieben, gezahlt wurde cash (no credit cards) und wir geben unsere Motorraeder am Flughafen beim Cargounternehmen ab. Die Mopeds werden noch "amtlich" gekennzeichnet. Verpackt werden muessen die Motorraeder nicht, Batterie kann angeklemmt bleiben, Gepaeck bleibt oben drauf und nach dem vollen Benzinkanister fragt auch keiner. Ist halt alles ein wenig unkomplizierter.
Ingo, mit dem wir noch zusammenfahren, und uns bleibt nur noch der Weg zum Personenflughafen, wo schon das Flugzeug nach Suedamerika auf uns wartet. So geht fuer uns ein Kapitel der Reise in Panama und damit Central America zuende und wir freuen uns auf die neuen Erlebnisse, die uns in Suedamerika erwarten.

Panama - Der Panamakanal (08.10.2009)

Bei einem Aufenthalt in Panama darf der Besuch des Panamakanales nicht fehlen. So besuchen auch wir die Schleusen des Panamakanales.......
Miraflores Locks - Schleusenanlage

... bewundern eine der beiden Bruecken, die bei Panama City ueber den Panamakanal fuehren...
Puente de las Americas

... und ueberqueren diese schliesslich.

Panama - Panama City (08.10.2009)

Panama City ist fuer uns von besonderer Bedeutung, da wir hier einen Flug fuer die Motorraeder und uns nach Suedamerika organisieren wollen. So fuehren uns unsere Wege in Panama City quer durch die Stadt zum Flughafen und zurueck zum Hotel. Dank hilfreicher Menschen finden wir unser Ziel.
Skyline von Panama City.

Aber neben der Pflicht lassen wir es uns in Panama City auch gut ergehen, wie hier im Hard Rock Cafe....
.... oder beim "gemuetlichen" Italiener um die Ecke.
Bei den herrschenden Temperaturen beschlaegt nicht nur die Brille (ggrrrr) sondern auch die Kameralinse. Solange gibt es Bilder im Nebel.

Panama - Auf Fahrt nach Panama City (07.10.2009)

Der Weg nach Panama City beginnt erstmal mit einer Polizeikontrolle. Da unsere Papiere in Ordnung sind koennen wir bald weiterfahren.
Auf unserem Weg nach Panama City kommen wir immer wieder an schoenen Fotomotiven vorbei, wie dieser Landschaft.
Da halten wir mal lieber ein bisschen mehr Abstand, denn lange duerfte der Reifen nicht mehr auf der Felge sein.
Der Weg ist das Ziel!
Das erste Schild, dass auf die Panamericana hinweisst.

Panama - Rund um den Volcan Barù (06.10.2009)

Panama empfaengt uns mit Regen und Nebel. In der anbrechenden Dunkelheit suchen wir uns daher eine Unterkunft in der Naehe des Volcan Barù- Panamas einzigem Vulkan. Aber auch nach zwei Tagen mit tiefhaengenden Wolken blieb uns dieser Vulkan leider verborgen.
Die einzige Vorstellung die wir von Panama hatten, war der Panamakanal. So sind wir von der Landschaft angetan und beschliessen am naechsten Tag die Umgebung des Vulkanes naeher zu erkunden.
Die Gegend ist gepraegt von Obst- und Gemueseanbau.

Auf kleinen Wegen machen wir einen Abstecher zu Heissen Quellen....
... die uns auch ueber eine Haengebruecke fuehren, bis der Weg leider tief verschlammt und unpassierbar wird und wir die ersehnten Heissen Quellen nicht erreichen.

Grenze Costa Rica - Panama (03.10.2009)

Ingos Geheimtipp eines kleinen Grenzueberganges nach Panama erweist sich als wahrhaftig klein. Die Grenze ist nur ueber Schotterpisten erreichbar und liegt so versteckt, dass uns ein einheimischer Mofafahrer zur Grenzstrasse geleitet.
Die Grenzformalitaeten auf Costa Ricanischer Seite sind schnell und unbuerokratisch erledigt. Eine Computerverbindung gibt es hier nicht (und auch keinen Bus :-) ) und so prueft der Beamte unsere Paesse ueber Telefon.
Grenzbeamte

Der fuer die Ausfuhr der Motorraeder notwendige Zoll allerdings ist Samstags geschlossen, aber wir haben Glueck. Unser Grenzbeamte wickelt die Zollformalitaeten schnell mit ab...
Inspektion der Oeffnungszeiten des Zollbueros.

... und schiebt die Dokumente kurzerhand unter der Tuer des Zollbueros durch. Nach nur 10 Minuten sind wir aus Costa Rica ausgereist. Die Einreise nach Panama dauerte dafuer umso laenger, so dass wir wieder die ueblichen 3 Stunden Grenzuebertritt hatten.

Costa Rica - Richtung Panama (02.10.2009)

In San Jose treffen wir Ingo wieder, mit dem wir schon in Mexico einige Zeit unterwegs waren. Wir essen zusammen und ziehen dann getrennter Wege - vorlaeufig.

Unser Weg fuehrt uns auf dem 3.432 m hohen Vulkan Irazu, der sich im schoenen Wolkengewand zeigt. Naja, wir sehen den Ausflug als Hoehentest an, den unsere Motorraeder gut bestanden haben. Wir aber schnaufen in der Hoehe ganz schoen.
Mirador auf dem Gipfel des Vulkans.
Wir beschliessen uns auf den Weg nach Panama zu machen, denn nach Strandleben und Touristenpfaden steht uns nicht der Sinn. In der Naehe des Cerro de Diabolo (hoechster Punkt der Panamericana in Central America) treffen wir auf Crawford aus den USA (links) und Fernando aus Kolumbien. Es ist eine der unerwartet vielen Begegnungen mit anderen Motorradreisenden. Man trinkt und isst zusammen, tauscht Erfahrungen und Tipps aus.
Abends treffen wir dann im Hotel durch Zufall wieder auf Ingo und beschliessen gemeinsam nach Panama zu fahren. Der Weg zur Grenze fuehrt uns durch scheinbar endlose Ananasplantagen (von Del M.....).
In Alaska hat Ingo von einem Suedafrikaner den Hinweis auf einen kleinen Grenzuebergang in den Bergen erhalten. Der ist zwar in keiner Landkarte eingezeichnet, aber wir versuchen unser Glueck.

Costa Rica - San Jose (01.10.2009)

Wir vermeiden nach Moeglichkeit die grossen Staedte, muessen aber dringend einen Oelwechsel machen und uns um Bremsbelaege kuemmern. So fahren wir nach San Jose - der Hauptstadt Costa Ricas. Bei einer Motorradvermietung mit eigener Werkstatt wird uns geholfen und am naechsten Tag haben wir frisches Oel und funkelnde, neue Bremsbelaege.
Wir nutzen die Gelegenheit zum Stadtbummel in San Jose und schlendern durch die Fussgaengerzone. Wenn man nicht ohnehin aus anderen Gruenden in San Jose ist, lohnt sich ein Stadtaufenthalt allerdings nicht.
Shoppingmeile San Jose
CD`s & DVD im "freien Verkauf"
Statt Tauben sitzen in der Stadt ueberall Papageien herum.

Costa Rica - Monteverde (29.09.2009)

To enjoy a bit colder temperature we went up the mountains - to Monteverde.
The Lonley Planet travelquide describes the road in Costa Rica as follows:

"The roads vary from quite good (the Interamericana) to barely passable (just about everywhere else). Even the good ones can suffer from landslides, sudden flooding and fog. Most roads are single lane and winding, lacking hard shoulders - others are dirt-and-mud affairs that climb mountains and traverse rivers."

All we can say is: The Lonley Plant in damned correct !
From Monteverde we hiked around in the rainforest
After visiting the local Ranario (zoo for frogs) we understood why we have not seen any before. Most of them are just to small and only active at night.
Best chance to see the full variety of the butterflies is at the butterfly garden.
Amazing colours but not easy to take good pictures as they are quite hectic.

Costa Rica - Einreise (27.09.2009)

Wir wollen hier nicht jede Grenzueberquerung ausfuehrlich beschreiben, aber die Einreise (und wie sich spaeter herausstellen sollte auch die Ausreise) nach Costa Rica waren dann doch wieder etwas Besonderes.

Die Ausreise aus Nicaragua war ziemlich aufwendig, da etliche Offizielle ihren Teil (Stempel und/oder Unterschift) beitragen mussten. So waren wir recht froh, dass der Papierkram auf der Seite Costa Rica´s in rund 20 Minuten erledigt war - dachten wir zumindest. Doch als wir die Einfuhrpapiere fuer die Motorraeder erhielten erfuhren wir das diese nur die vorlaeufigen waeren. Wir muessten 500 m fahren und uns dann "am Bus" melden.
DER Bus

Dieser Bus dient als Computerzentrum des Grenzueberganges (an der Panamericana!) und nahezu saemtliche Warenverkehre auf dem Landwege sind hier abzufertigen.

So stehen wir dann mit etlichen LKW-Fahrern in der Warteschlange.
Es gilt das Recht des Staerkeren und so zieht Mireille in die "Schlacht" um die oberste Stufe. Den nur von dort aus erreicht man das kleine Fenster um die Papiere abzugeben. Nach gut 2 Stunden haben wir es geschafft, die Schlange ist mittlerweile doppelt so lang und die Haelfte der Zollbeamten macht Mittagspause. Da hilft nur Ruhe bewaren.

Nicaragua - Isla de Ometepe (23. -26.09.2009)

Mireille hatte mal wieder ausgiebig den Reisefuehrer studiert und somit entschlossen wir uns nicht nur am Largo de Nicaragua vorbeizufahren sondern mit der Faehre auf die "Isla de Ometepe" ueberzusetzen. Nicht nur uns kamen Erinnerungen an Jim Knopf´s "Insel mit zwei Bergen".
Die Faehre ist nicht besonders stabilisiert und so schaukelt es dann doch ganz schoen.
Kaum runter von der Faehre ist uns die Insel auf anhieb sympathisch. Zwischen den beiden Hauptorten gibt es eine gepflasterte Strasse, der Rest ist unbefestigt.
Hauptstrasse auf Ometepe.

Wir wollen am Fusse des kleineren Vulkans Maderas uebernachten und unterschaetzen die Strecke erheblich. Erst nach 2 Stunden haben wir die rund 35 Kilometer geschafft. Die Regenzeit hinterlaesst immer wieder deutliche Spuren auf der Strasse.
Am naechsten Tag geht's auf Wanderung...
... die uns durch dichten Urwald fuehrt.

Wir sind froh, unsere Wanderstiefel dabeizuhaben. Gut, dass wir der Versuchung sie nach Hause zu schicken widerstanden haben, denn...
... der eigentlich Weg ist durch einen Erdrutsch verschuettet und so geht es durchs Flussbett weiter...
... bis wir schliesslich unser Ziel, den Wasserfall, erreichen.

Sonnenuntergang am Largo de Nicaragua.
Nach zwei Tagen ziehen wir um und uebernachten am Playa Domingo - in der Mitte beider Vulkane. Dort steigen wir um auf 1 PS.
Beim Umherwandern gilt es immer wieder aufmerksam zu sein um einigen Einheimischen nicht zu Nahe zu kommen. Korallenschlangen sind zwar nicht agressiv, aber immer wieder kommt es vor, dass Menschen die Begegnung nicht ueberleben. Wir sind hin- und hergerissen zwischen Respekt und Faszination.
Unsere Tour fuehrt uns zu den Petroglyphen der Insel. Hier ist ein Kalender dargestellt.
Begeistert von Landschaft und Menschen verlassen wir nach einigen wunderschoenen Tagen die Insel und machen uns auf den Weg nach Costa Rica.

Nicaragua - Granada (22.09.2009)

Von Granada aus besuchen wir den Nationalpark "Volcano Masaya". Wie der Pacaya in Guatemala ist auch der Masaya aktiv und dampf vor sich hin.
Besonders geeignet fuer den faulen Touristen kann man mit dem Auto direkt an den Kraterrand fahren.
Beim letzten Ausbruch 2001 gab es wohl einiges an Durcheinander und seit dem ist richtigrum Parken angesagt.

Insgesamt wird hier sehr viel auf die Sicherheit der Besucher geachtet. Wir wollen die Lavahoehlen tief unter der Oberflaeche besuchen, was allerdings nur mit fachkundiger Fuehrung und entsprechender Ausruestung genehmigt ist.
Mit Helm und Taschenlampe gehts auf Hoehlenforschung.
Die finden unseren Besuch wahrscheinlich weniger witzig.
Auf dem Rueckweg zum Hotel besuchen wir noch einen Nachbarvulkan - erloschen und voll Wasser gelaufen.
Mirador in Catarina.

Nicaragua (18.09.2009)

Wir haben Glueck und rutschen noch als letzte ueber den Grenzuebergang nach Nicaragua. Alle Anderen hinter uns muessen im Niemandsland zwischen Honduras und Nicaragua uebernachten, den die Grenze wird um 19:00 Uhr geschlossen. Es ist stockdunkel als wir den ersten Ort nach der Grenze erreichen und wir uebernachten im erstbesten (von 2) "Hotels".

Am naechsten Morgen gehts weiter und bereits nach 3 Kilometern duerfen wir einen Dollar (natuerlich DOLLAR) pro Nase "Gemeindeabgaben" bezahlen. Immerhin gibt es eine Quittung! Als wir nach gut 15 Kilometern in die erste Polizeikontrolle geraten verschlechtert sich die Stimmung - ist Nicaragua das 2. Honduras ? Wir werden ausgiebig nach Waffen durchsucht, aber immerhin will man kein Geld.

Doch danach koennen wir Nicaragua ungestoert geniessen...
Kleinstadt Leon. Mit der 3. DR ist Ricky unterwegs.

Wir haben keine Kust auf Stadtleben und machen uns auf den Weg zum Strand.
Am Ende der Strasse finden wir ein nettes Hotel, direkt am Strand gelegen.
Menschenleer...
...statt Moewen gibt es hier Geier, die auf die Fischerboote warten.
Abendstimmung. Nachts tobt ein heftiges Gewitter und vorsichtshalber wird der Strom im ganzen Ort abgestellt.
Fruehstueck mit (ziemlich frechem) Papagei.

Statt einer bleiben wir drei Naechte - wahrscheinlich haetten wir es auch drei Wochen ausgehalten!

Honduras (15.09.2009)

Das Motto lautete: "Schnell durch hier!"

Aber erstmal reinkommen. Um es kurz zu machen 3,5 Stunden bei gut 35 Grad - nicht wirklich witzig!
Erst Stempel in den Reisepass (Marcus und Ricky stehen hier tapfer in der Schlange)....,
...dann 3 Kilometer weiter zur ziemlichen dreckigen Zollabfertigung fuer die Motorraeder. Die teuerste Grenze bislang: knapp 50 Dollar pro Nase und dann auch noch von einem "Helfer" uebers Ohr gehauen werden (das nagt am Ego :-)). Hier haelt jeder die Hand auf, auch wenn ein Grund erst erfunden werden muss!!

Dieser Grenzuebertritt ist eine Geschichte fuer sich gewesen. Als dann endlich alles komplett ist geben wir Gas, schliesslich wollen wir am selben Tag noch wieder raus aus Honduras.
Anfangs sehr autoritaer lockern sich die Mienen beim Fototermin

Doch bereits keine 5 Kilometer weiter wartet dieses lustige Trio auf uns - Kontrolle! Wir sind bis hierhin fast 25.000 KM gefahren ohne eine einzige Polizeikontrolle. Aber Honduras macht das wett: auf gut 120 Kilometern werden wir 10 mal (!) angehalten und duerfen unsere Papiere ausbreiten. Die Polizisten sind meist freundlich, machen aber keinen Hehl daraus, dass sie etwas Geld gebrauchen koennten. Da wir ihnen keinen Anlass geben uns eine Strafe aufzubrummen kommen wir jedoch mit der "Nix-Verstehen-Masche" ganz gut durch.

Am spaeten Nachmittag sind wir froh die Grenze zu Nicaragua zu erreichen. Bei der Ausreise laesst man uns noch ein paar Kopien von unseren Dokumenten machen (und bezahlen natuerlich) - brauchen tun wir sie aber dann doch nicht.

Honduras....einmal - und..na ja man soll nie NIE sagen...

El Salvador - Perquin (14.09.2009)

Wir wollen nach Perquin, dem ehemaligen Hauptquartier der "Rebellen" im Bürgerkrieg. Neugierig fahren wir in die abgelegene Bergregion dicht an der Grenze zu Honduras
Trotz der guten Strassen ist Vorsicht angebracht.
In den Städten herrscht meist buntes Treiben und es ist deutlich sauberer als in Mexico und Guatemala wo wir mehrfach plötzlich aus dem Fenster eines Autos fliegenden Getränkedosen ausweichen mussten.
Am fruehen Nachmittag kommen wir in Perquin an, einem kleinen Bergdorf mit rund 5.000 Einwohnern. Nachdem wir uns eine Unterkunft gesucht haben fahren wir zum Museum.
Wir treffen auf Ricardo, der auf Seiten der FMLN gekaempft und lange Zeit im Hauptquartier gelebt hat. Er fuehrt uns durch dass Musuem in dem fotografieren unerwuenscht ist. Die Ausstellung umfasst Ausruestung und Waffen beider Seiten und Ricardo gibt sich viel Muehe unseren eingeschraenkten Spanischkenntnissen gerecht zu werden.
Bombenkrater im Hintergrund

Im Aussenbereich duerfen wir dann wieder Fotos machen und Ricardo erklaert uns, dass diese Bombe von den Regierungstruppen auf das Lager geworfen wurde, aber nicht explodiert ist. So wurde der Sprengstoff von den Kaempfern der FMLN in selbstgebauten Handgranaten verwendet.

Ricardo selbst wurde drei mal verwundet und fuer ihn steht fest, dass es nichts Wichtigeres als Frieden gibt.
Nach fast 2 Stunden verabschieden wir uns von Ricardo und verlassen beeindruckt das Musuem. Wir kraxlen auf den Berg auf dessen Kuppe seinerzeits die Antenne des regierungsfeindlichen Radiosenders aufgestellt war.
Wir bleiben einen Tag laenger als geplant und geniessen die angenehmen Temperaturen in den Bergen bevor es dann frueh am Morgen wieder in die Kuestenebene Richtung Grenze nach Honduras geht.

El Salvador (13.09.2009)

Although we didn't intend to go to El Slavador we changed plans because of the actual situation in Honduras which was describe to us by several people as "dificult". So we went to El Salvador in order to minimize mileage in Honduras. We hooked up with Ricky, another motorcycletraveller from the US.

Arriving at the border we were imidiatly surrounded by dozends of "helpers". We probably would have found our way through by our own, but decided to engage a guy which looked reasonable.
The procedure is more or less always the same:

1. Check out / export the motorcycle

2. Check out yourself in the country you leave

3. Check in in the country you entering

4. Check in / Import the motorcycle

The differences are in the detail and the money needed. At this border the final step was to pay a few dollar (accepted everywhere!) for the touristcard in a hardly offical looking building.
Thereafter - welcome to EL SALVADOR!
We went to the beach next morning looking for a breakfast. Within minutes on our way it became clear: This is a beautifull country with exeptional friendly people.
Marcus and Ricky enjoying breakfast.

The oysters are used to make souvenirs. People said sometimes they found a pearl.
We drove along the pacific coast and stayed at hotels close to the nice beach.
Restaurant really close to the water- sometimes in it.

Antigua Guatemala (09.09.2009)

Wir machen Station in Antigua Guatemala. Es ist Regenzeit und das bedeutet, dass meist am frühen Nachmittag kräftige Gewitter und Regenfälle einsetzen. Ohne Kanalisation heisst dass überflutete Strassen.
Die Stadt ist umringt von drei Vulkanen, dem "Fuego", dem "Agua" und dem "Acatenango", die bis zu 3.800 m hoch sind.
Von Antigua Guatemala aus starten wir zu einer geführten Tour auf den den vierten Vulkan, dem in der Nähe liegenden Pacaya.
Dieser Vulkan ist aktiv und seit mehr als 4 Jahren strömt Lava aus.
Heisse Wanderung !

Guatemala (08.09.2009)

Uns zieht es weiter nach Sueden, doch erstmal steht die Einreiseprozedur nach Guatemala an.
Bevor überhaupt was geht werden erstmal die Motorräder desinfiziert.
Anschliessend ab zur Imigracion, Stempel in den Pass besorgen. Die Formalitaeten scheinen einfacher als gedacht. Wir bekommen 90 Tage Aufenthaltserlaubnis, bezahlen 10 Quetzal (0,85 € pro Nase), gut ist.
Nun noch die Motorräder: Reisepass, Internationaler Fahrzeugschein, Internationaler Führerschein, Ausfuhrbestätigung Mexicos - wir haben alles beisammen und so geht es schnell. Insgesamt noch 80 Quetzal an der Bank nebenan einzahlen - prima. Einzig unklar: von Mireille's Fahrzeugschein wollte er eine Kopie; vom anderen nicht.

Alles in allem - sehr freundliche und hilfsbereite Menschen! So ist nach 30 Minuten alles erledigt, dass hatten wir wirklich nicht erwartet!
Ab geht's durch die Grenzschranke nach GUATEMALA.
Schnell lernen wir, dass diese Fahrzeuge Vorfahrt haben - zumindest benehmen sich die Fahrer so.
Machen viele Sterne einen besseren Mercedes? Oder wurde dieser LKW aus 5 zusammengebaut ???
Wir fahren direkt nach Antigua Guatemala durch hügelige, grüne Landschaften.
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